Die Kombination aus den feinen grünen Blättern und den knackig-weissen Stielen lässt den Mangold zu einem Gesamtkunstwerk werden: Während die Blätter ein nussiges Aroma beisteuern, sorgen die Stiele für eine kräftige und frische Note. Vom ganz jungen Mangold lassen sich die rohen Blätter auch alleine für einen Salat verwenden, ebenso gut kann man nur aus den Stielen ein schmackhaftes Gemüsegericht zubereiten.
Herkunft.
Die ursprüngliche Heimat des Mangold ist wohl in der Mittelmeerregion zu suchen. Die alten Römer und Griechen schätzten dieses Gemüse nicht nur als Bereicherung der täglichen Küche, sondern auch als Heilpflanze, die gegen Nervosität und Erregbarkeit wirken sollte. Auch heute wird Mangold schwerpunktmäßig in den Mittelmeerländern angebaut.
Zubereitung und Verarbeitung:
Mangold ist ein Saisongemüse, das von Mai bis in den September hinein geerntet wird. Am Aussehen der Blätter werden Sie in so fern schnell merken, wenn seine Qualität nachlässt. In unsere Geschäfte kommt vor allem der Stiel- oder Rippenmangold, also die dicken Bündel mit ihren charakteristischen weißen Stielen und kräftig-grünen Blättern.
Mangold muss gut gewaschen werden, weil sich zwischen den Blättern meist noch einige Erde verbirgt. Braune Stellen an den Stielansätzen werden weggeschnitten. Ähnlich wie bei Weinblättern könnten auch diese um Fisch- und Gemüsefüllungen gewickelt werden.
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